Letzter Tag – nochmal Nepal

In der Früh ging’s von Paro nach Kathmandu, irgendwie ist Nepal nicht meins. Das brauch ich nicht nochmal. 😉

Wir haben Pashupatinath angeschaut, eine traditionelle Verbrennungsstätte. Die Hindus wollen hier verbrannt werden, da auch dieser Fluss durch Nepal in den Ganges fließt. Der Gestank ist im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubend…

Tiger’s nest – kein Geheimtipp, aber absolut genial!

Früh morgens ging es los. Gerüstet waren wir für Regen, da der Wetterberichts nicht gutes vorhersagte… Doch der Sonnenaufgang und der blaue Himmel war vielversprechend und genau so blieb es auch – was für ein Glück! Beim Aufstieg die mystische Stimmung mit Wolkenverhangenen Berggipfeln und kurz darauf strahlender Sonnenschein.

Mein Pferd zum Teil 1 des Aufstiegs war toll – man wie lustig!!!! Dann ging es „nur noch ein paar Stufen“ rauf, runter und rüber vom ViewPoint aus… Aber dünn wird hier die Luft – PUH!!

Guru Rimpoche (Padmasambhava), in Bhutan verehrt wie der Buddha selbst, flog auf einem Tiger in ca. 3100 m Höhe, um in einer Höhle im Westen Bhutans drei Jahre, drei Monate, drei Wochen, drei Tage und drei Stunden zu meditieren. Wenn das kein Grund ist, ein Kloster zu bauen um die Höhle herum! Taktsang heißt es – das Tigernest, im 17. Jahrhundert in den Fels erbaut..  🙂

Das Takstang Kloster ist somit eine prominente buddhistische heilige Stätte und Tempelanlage im Himalaya. Das Kloster liegt an der Steilküste des oberen Paro-Tals, in Bhutan.

Und als ich zurückkomme hat mir meine liebe Rosellart doch einen Buddha geschenkt und mitgebracht – wie toll!!!  FREU!!

Gelaufen…

Der Tag heute (ich versuche mich zusammenzureißen und nicht „die Reise“ zu schreiben…) ist leider abends weiter etwas jäh ein wenig zerstört worden, als wir beim Abendessen über morgigen walk zum Tigernest sprachen. Mal sehen ob das was wird. Es wird sicherlich regnen – und in Anbetracht der Böden (ganz zu schweigen von der Höhe auf der wir uns hier befinden) wird das wohl eher kein Spaß… Angst vorm Run mit dem Pferd zu machen – da gäbe es sicherlich andere Zeitpunkte, als mit dem Suppenlöffel im Mund. Und wenn man halt schonmal dort gewesen wäre, wäre es ggf. leichter auch ein Urteil abzugeben, vielleicht…

Anyway – mal sehen was das Wetter morgen macht…


Nun aber zu heute:

Heute sind wir nach Paro geflogen – der Flughafen war so mega geil – besteht aus Landebahn und Häuschen. 😉

Paro liegt auf 2300 m Höhe, und hat natürlich einen Dzong – den Paro Dzong, 1646 erbaut. Außerdem waren wir noch in einer Monastry .

 

Bumthang valley

Das Wetter hat ein wenig umgeschlagen – es regnet häufiger tagsüber und ist jetzt auch ziemlich kalt – endlich passt das vorbereitete eingepackte Gwand 😉

Heute besuchten wir eines der Seitentäler von Bumthang, ein Museum, das „Ogyencholing Museum“. Hier war es sehr interessant. Ein typisches Haus mit echten (Einrichtung-)Gegenständen kann hier besichtigt werden.  Geführt wir des von einer Frau, die sehr bemerkenswert beeindruckend war nebenbei, und ihrem Mann der Schweizer ist. Gerade hier in Bumthang haben die Schweizer wohl eine Art Entwicklungshilfe geleistet, hier gibt es Weizenbier, Käse usw. (alles seehehr interessant 😉 )

Außerdem waren wir noch in einem Nonnenkloster, aber die Nonnen waren auf Urlaub – wie passend konnten wir aber eine Baustelle sehen, wo scheinbar ein neuer Gebetsraum gebaut wird, da die Rohversionen der 3 Buddhas vorne schon zu sehen sind – wunderschön!

 

Vom Gong im Dzong über Monastry’s und Regen…

Wie der Titel schon verrät – hier in Bumthang ist es kühl und regnerisch. Am Vormittag hatten wir noch Glück, ab Mittag hat es dann geballt zugeschlagen. Dagegen halfen mittags nur 2 bhutanesische Schnäpse, das wärmt von innen 😉

Heute besuchten wir die Tamshing Monastry aus dem 15. Jahrhundert – auf 2800 m gelegen. Danach die Kurjey Lhakhang Monastry, dies gilt als Start des Buddhismus, da Guru Padmasamhava diesen Ort als ersten in Bhutan besucht und hier auch meditiert hat.

Dann ein weiterer Dzong, dessen Areal als das größte Dzong-Areal gilt, der Jakar Dzong. Gebaut in 1651, beherbergt ca. 50 Mönche.

Fahrt von Trongsa nach Bumthang

Heute ging’s 70 km weit – einige nicht zählbare Stunden haben wir gebraucht. Der höchste Punkt heute lag auf 3600 Höhenmeter – der Yotongla Pass, ein mystischer Ort irgendwie und wunderschön…

Das ich selbst um 21:30 was es hier ist schon an ins Bett gehen denke ist sicherlich dem geruckel im Bus und meinem lieben Magen (der mich heute wieder extrem hat leiden lassen…) zu verdanken.

Die weißen hohen Fahnen sind Totenfahnen. Es werden immer 108 dieser Fahnen für einen Menschen an verschiedenen Stellen aufgehängt bzw. -gestellt. Die Zahl „108“ ist eine sozusagen heilige Zahl im tibetischen Buddhismus.

Nach der Besichtigung eines leerstehenden ehemaligen Palastes hatten wir Glück auf der Fahrt und haben Leute beim Bogenschiessen beobachtet, dem Nationalsport hier.

Vom Ankommen in Trongsa….

Heute stand laaaaanges Busfahren auf dem Programm. Richtig langweilig konnte es kaum werden denn es schaukelte und holperte nur noch so im Bus… Die Koffer am Dach, wir mittendrin im Staub der Straße. 😉

Natürlich für meinen Magen super, aber heute ging’s soweit ganz gut – Musik und den AirPods sei Dank! Staub gab es ohne Ende zum Atmen und am Gwand, die Dusche grade war mehr als verdient!!  🙂 Da ich mir wohl gestern im Bus eine Rippe, oder so irgendwas in der Gegend, leicht geprellt hab auch sehr bequem. 😉

Aber zu den wichtigen Dingen – der Landschaft und was wir heute gesehen haben. Und, nein, es ist nicht Tirol!!!!  😉

In der Früh wahren wir nochmals im gleichen Kloster wie gestern, hier wurde ein „Tankha“ aufgehängt. Ein Traditionelles großes Tuch, welches meist zum Ende eines Festivals aufgehängt wird. In der Mitte dieses Tuches ist Guru Rinpoche abgebildet, der Mann der den Tibetischen Buddhismus nach Bhutan gebracht hat. Rechts und links sind seine 8 Gestalten dargestellt, die er angenommen hat um die Religion zu verbreiten.

Kaum zu glauben, dass aus dem Schaukel-Bus so nette Bilder machbar sind. 😉 am Weg haben wir auch ein paar Nomaden-Häuschen bzw. -Zelte gesehen. Hier ziehen die Nomaden mit ihren Yak’s oder Kühen vom Hochgebirge Richtung Tal.

Danach waren wir noch im Trongsa Dzong, welcher 1647 erbaut wurde.