Rotbarsch Loins auf zweierlei Sellerie-Püree an Ranen

Lust auf Fisch? Und Wohlfühl-Püree. Auf geht’s – dies kann mit jedem Fischfilet nach Geschmack, Hauptsache festfleischig zubereitet werden. Mit und ohne Haut – alles geht.

Ich habe mich heute für Rotbarsch Loins entschieden, ein grätenloses Rückenfilet vom Rotbarsch. Dies hat eine sehr feste Konsistenz und eine leicht rötliche Färbung. Dazu gibt es Selleriepüree und ein lauwarmes Rote Rüben (Ranen) Gemüse.

Heute begleitet von Gelbem Muskateller vom Weingut Josef Vollath.

ZUTATEN

  • 1 Rotbarsch-Loin Sück
  • Zitrone
  • Sanddorn-Fisch Gewürz
  • Salz/Pfeffer
  • Olivenöl zum Braten
  • 1 kleine Sellerieknolle
  • 1/2 Bund Petersilie fein gehackt
  • 50 ml Sahne + ggf. etwas Mehr je nach gewünschter Konsistenz
  • ca. 30 g Butter
  • Etwas Zitronenschale einer Bio-Zitrone
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • 1 Rote Rübe
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 2 EL Balsamico, bianco
  • 3 EL Olivenöl (oder Rapsöl)
  • Salz, Pfeffer, etwas gem. Chili

ZUBEREITUNG

Für die Ranen (rote Beete 😉 )

Rote Rübe in Salzwasser weich kochen und schälen. Den Zwiebel klein schneiden, kurz in etwas Öl anschwitzen und alles zusammen mit den restlichen Zutaten marinieren. ca. 1 h ziehen lassen.

Für das Püree

Den Sellerie schälen und in grobe Würfel schneiden. In Salzwasser weich garen (ca. 15 Minuten), abgießen, abtropfen lassen. Sahne und Butter zugeben und fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und Zitronenabrieb abschmecken.
Die Hälfte des Pürees mit der gehackten Petersilie vermengen und nochmals kurz pürieren.

Den Fisch in zwei Teile teilen und auf der fleischigen Seite würzen. In etwas Olivenöl zuerst auf der Hautseite knusprig braten, dann wenden, die Pfanne ausstellen und gar ziehen lassen.

Das Püree auf den Teller geben, die Beete dekorativ außenrum und zu guter letzt den Fisch aufsetzten.

Mahlzeit.

Aubergine mit Kritharaki und Salat

Eine kleine Aubergine vom Balkon 🙂 – okay vom Balkon meiner Mutter aber trotzdem!

Mit der muss man was besonderes machen – also im Ofen geröstete Aubergine mit Salat, Kritharaki und Feta und soooo 🙂

ZUTATEN

  • 1 kleine Aubergine
  • eine Handvoll Tomaten (auch die vom Balkon 😉 )
  • Feta (ich hatte meinen vorher mit Öl und Paprika eingelegt)
  • etwas Öl
  • Kritharaki Nudeln
  • ein paar Oliven
  • 1 EL Pesto
  • Salat

ZUBEREITUNG

Die Aubergine halbieren und kreuzweise einritzen – nicht durchschneiden! Kurz einsalzen, damit die Bitterstoffe rausgehen. Abtupfen und bei 200° mit den Tomaten in den Ofen geben.

Nudel in gesalzenem Wasser noch etwas bissfest kochen. Noch heiße Nudeln mit Peso, Oliven und ca. 1 EL Öl vermengen. Nach Geschmack und je nach Pesto Salz und Pfeffer zugeben. Ich hab 1 „Eiswürfel“ Bärlauch Pesto vom Frühling aufgetaut. Kurz ziehen lassen.

Nach der Aubergine schauen, die braucht ca. 20 Minuten. Mit einem Messer einstechen, wie weich sie geworden ist.

Salat anmachen – mein Allround-Dressing: weißen Balsamico, gutes Olivenöl, Salz, Pfeffer, Zitronenschale, etwas Honig, fertig.

Lecker, bisschen griechisch, einfach. 🙂

Sonntagskuchen

Eigentlich wollte ich ja für Papa Schoko-Nougat Muffins machen – also hab ich auch, aber die Mama sprach von „normalen Kuchen mögen wir ja am liebsten“ – gut, dann gibt’s halt zwei. 😉

Hier für euch der Marillenstreuselkuchen (Rezept trage ich später noch nach):

Kohlrabi Pommes

ZUTATEN

  • 350 g – Kohlrabi
  • 100 g – gemahlene Mandeln 
  • 85 g – Parmesan am Stück
  • 1 großes Ei
  • Salz, Pfeffer
  • Thymian, Basilikum

ZUBEREITUNG

Kohlrabi gründlich schälen. Dann zunächst in Scheiben schneiden und diese wiederrum in Streifen bzw. „Pommes-Form“. Mit einem Küchenkrepp abtupfen, dass sie ganz trocken sind um die Panade anzunehmen.

In einem Mixer den Parmesan zerkleinern, bis nur noch feine Brösel übrig sind, die Semmelbröseln gleichen.

Für die Panade nun den Parmesan, gemahlene Mandeln, Pfeffer und Kräuter in eine Schüssel geben und alles miteinander verrühren.

In einer anderen Schüssel das Ei aufschlagen und mit einer Prise Salz verschlagen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und Ofen auf 200°C vorheizen. Jeden einzelnen Kohlrabistift erst in das Ei tunken, so dass sie komplett mit Ei benetzt sind und dann von allen Seiten in der Panade wälzen.

Die Pommes nebeneinander aufs Backblech legen und sobald alle fertig paniert sind bei Umluft für ca. 20 Minuten auf mittlerer Schiene in den Ofen schieben. Nach 10 Minuten das Blech kurz herausziehen und die Low Carb Kohlrabi Pommes einmal wenden und weitere 10 Minuten backen.

Crumpets

Nach Jaaaaaahren hab ich endlich englische Crumpets gemacht! 🙂

Zur Definition der Dauer: die suche ich – und wollte ich dann selber machen – seit ich in der 8. Klasse mit der Schule in England war… Joa – fühlt sich zwar an wie gestern, aber ist mittlerweile doch so 1-2-3-Jahre her 😉

Da es an Equipment und Backzutaten ja nicht mangelt war heute früh alles im Haus um das lang gehegte Vorhaben in die Tat umzusetzen, sie mit zerlaufener Butter und frischer selbstgemachte Kirschmarmelade als Frühstück zu genießen.

ZUTATEN

  • 200 ml Milch
  • 0,5 TL Trockenhefe
  • 1 TL Puderzucker
  • 150 g Mehl
  • 1 Msp Natron
  • Prise Salz
  • etwas Kokosöl zum Braten
  • Kleine Tortenringe

ZUBEREITUNG

Milch leicht erwärmen und die Trockenhefe mit dem Zucker darin auflösen. 15 Minuten stehen lassen.

Mehl, Natron und Salz in eine große Schüssel geben, in der Mitte ein Loch formen und dort die Hefemilch hinzugeben. Von außen nach innen mit einer Gabel vermengen bis es eine dickflüssige Konsistenz bekommt.

Mit einem feuchte Küchentuch abdecken und ca. 45 Minuten gehen lassen bis sich kleine Bläschen bilden.

Die Tortenringe (ca. 10 cm Durchmesser) mit eine Pinsel mit Kokosöl fetten und in eine mittelheiße Pfanne geben. Sobald die Ringe heiß sind ca 1 cm hoch Teig einfüllen.

Nach ca. 5 Minuten sollen an der Oberfläche die Bläschen „geplatzt“ sein und der Teig fest. Vorsichtig hochheben – Achtung heiß! – mit einem Messer den Ring lösen und auf der anderen Seite fertig braten.

Anrichten, am besten warm mit geschmolzener Butter servieren.

Breakfast Lover

Ich fand ja Frühstück schon immer wichtig 😜⁠
Also ab ein paar Schritte sammeln, 3 unterschiedliche Bäcker anlaufen und Frühstück machen 😁⁠

Heute gibt’s:
Baguette • Croissant • Puppensemmeln • Kaffee • O-Saft • Käse • Speck • Gorgonzola • Fenchelsalami • getrüffeltes Spiegelei • Marmelade ⁠

Bärlauch-Ricotta-Gnocchi mit Orangenbutter⁠⁠

Es ist immer noch Bärlauch-Zeit – nie zuvor hab ich so viel davon gegessen, Pesto gemacht, gesammelt usw. als dieses Jahr :)⁠⁠

Die ganze Küche war voll Bärlauch -> üüüüberall 😂

ZUTATEN

  • 150 g Bärlauch
  • 150 g Ricotta
  • 110 g Mehl
  • 2 Eigelb
  • 120 g Parmesan
  • Salz
  • 25 g Butter
  • etwas geriebene Muskatnuss
  • 1 Bio-Orange
  • 60 g Butter

ZUBEREITUNG

Den Bärlauch in einem großen Topf mit Salzwasser nicht länger als zwei Minuten kochen. Die Blätter sofort mit einer Schaumkelle aus dem heißen Wasser holen und in eine Schüssel mit Eiswasser geben.

Sehr gut ausdrücken und möglichst klein schneiden.

Ricotta, Mehl und Eigelbe mit einem Holzlöffel gründlich vermischen. Geriebenen Parmesan und den gekochten, gehackten Bärlauch hinzufügen. Mit Salz und einem Hauch Muskatnuss würzen.

Aus der Mischung dünne Stränge formen und mit einem Messer kleinem Stücke abschneiden.

Einen großen Topf Wasser aufkochen. Von der Orange schale abreiben und auspressen. Butter aufschäumen und mit dem ausgepressten Orangensaft ablöschen. Etwas reduzieren und Orangenschale hinzugeben.

Die Bärlauch-Gnocchi mit Ricotta portionsweise in einen großen Topf mit kochendem Salzwasser geben. Je nach Größe der Gnocchi 2 bis 3 Minuten ziehen lassen, mit einer Schaumkelle herausheben, auf Teller verteilen, mit Orangenbutter nappieren und mit weiterem Käse servieren.

Rezept by aus-meinem-kochtopf.de

original Holzknecht-Kropfn

So ganz kann ich mich ja immer noch nicht vom Zillertal trennen… Es ist nicht nur der Pfefferminz-Tee der anders ist, sondern das ganze Leben, die Berge, die Sonne… Und – der Graukas!

Endlich hab ich ihn auf einem Wochenmarkt gefunden, den ohne – schmeckt’s einfach nicht so wie es soll 🙂

Dort gab es sogar Graukas der Zillertal Sennerei, also so richtig richtig original!

ZUTATEN

  • Klassischer Pfannkuchenteig
  • Ein Eck Graukas
  • Schnittlauch
  • Gekochte Kartoffeln
  • Topfen (Quark)
  • Etwas Zwiebel
  • Salz / Pfeffer / Muskat

ZUBEREITUNG

Pfannkuchenteig zubereiten. Ruhen lassen.

Zwiebel sehr klein schneiden und glasig in Butter anschwitzen.

Kartoffeln stampfen, und mit restlichen Zutaten zu einer festen geschmeidigen Masse anrühren.

Pfannkuchen in Butter ausbacken, mit Fülle bestreichen, zusammenklappen oder -rollen und nochmals in Butter anbraten.

Dazu passt etwas Spinatgemüse, Salat oder einfach ein Glas Milch 🙂

Waffelkekse

Heute treffe ich mal wieder mit einer Freundin zum …. NAAAAA – ratet mal…

SPAZIERENGEHEN – kann ja keiner mehr hören… Aber damit es erträglicher wird muss ich gleich mal was backen, damit ich was zum mitnehmen hab 🙂

Diese kleinen Kekse eigenen sich dafür perfekt!

Für ca. 20 Stück

  • 125 Mehl
  • 1 kleines Ei
  • 40 g Zucker
  • 70 g weiche Butter
  • 1 Prise Salz
  • Temperierte Schokolade zum Dekor

Alles zu einem glatten festen Teig verkneten.

Mit feuchten Händen zu kleinen Kugeln formen, diese einzeln in das Waffeleisen legen und ca. 5 Minuten auf mittlerer Hitze backen.

Auskühlen lassen und zur Hälfte in die Schokolade tauchen