Tag 1, gleich volles Programm

In Anbetracht der momentanen Situation, dass ich nie schlafe auf Flügen, ich total erkältet bin – ging’s echt gut. 😉

Haben gleich Ankor Wat besichtigt, die bekannteste und größte Tempelanlage in Kambodscha. „Ankor“ bedeutet „Stadt“ und „Wat“ in einer alten abgewandelten Form „Tempel“.

Allerdings echt traurig und Wahnsinn wie zerstört hier alles ist, einerseits durch die Natur, das ist eben so – andererseits aber durch den Bürgerkrieg. Auch fast imposant wirkt das Fehlen ALLER Köpfe der Buddha und sonstigen Statuen hier. Der Tempel bzw. dessen Figuren sind eigentlich ursprünglich hinduistisch geprägt im 1600 Jahrhundert gab es hier wohl einen großen Religionswechsel zur „guten Form“ – dem Buddhismus.

Dann besichtigten wir noch Ankor Thom, bedeutet so viel wie „große Hauptstadt“.

Seit 1992 gehören das Angkorgebiet und damit auch Angkor Thom zum von der UNESCO erfassten Weltkulturerbe.

Mir gefielen die zahlreichen Reliefe in den Wänden – gerade wenn zum Teil zerstört heute am besten. 🙂

Ach – und warum in den Steinen Löcher sind? Die wurden damals über 50 km von Elefanten an den jeweiligen Einsatzort gebracht. Diese Löcher werden halb tief in den Stein geschlagen, Holz eingepasst – ein paar Tage in Wasser gelegt, dass das Holz aufschwemmt – transportiert – und durch die Sonne getrocknet, dass sich das Holz wieder löst.

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